wappen
Schriften über die Salpeterer im Hotzenwald

Monographien

 


Carl Rolfus und Franz August Stocker

 

Dass den Salpeterern, ihren Anliegen und ihrer Zuordnung aus der Perspektive unterschiedlicher politischer Lager Aufmerksamkeit zuteil wurde, dafür sorgten im neunzehnten Jahrhundert unter anderem zwei Autoren:
Franz August Stocker und Karl Rolfus.

Beide sucht man mit ihren Schriften über die Salpeterer, es waren jeweils Erzählungen, in den Literaturgeschichten vergeblich. Für den Pfarrer Karl Rolfus war sein Büchlein eine aus aktuellem Anlass heraus geborene Tendenzschrift. An literarische Lorbeeren dachte er sicher nicht.
Der aus dem Fricktal in der ehemaligen Grafschaft Hauenstein stammende Franz August Stocker (1833 - 1892) dagegen war Schriftsteller beziehungsweise Journalist. "Sein eigentliches, originelles und anspruchsvoll konzipiertes Werk besteht in einem Jahrbuch, das von 1883 bis 1892 in insgesamt neun Bänden herauskam und den Titel "Vom Jura zum Schwarzwald" trug… " (Quelle: www.markuskutter.ch Aus: "Zwischen Jura, Vogesen und Schwarzwald").
Ob er mit seinen beiden Schriften, in denen er das Salpeterermotiv aufgriff, bewusst einen Beitrag zu dem in Deutschland noch andauernden Kulturkampf leisten wollte, ist nicht bekannt. Er vertrat darin jedoch engagiert eine nationalliberale Richtung. Tobias Kies hat in seiner Analyse festgestellt, dass Stocker für einen gemäßigten Konstitutionalismus eintrat, der das monarchische Prinzip nicht in Frage stellte und dass dieses Ideal seine Entsprechung in der realen "parlamentarischen Monarchie" des badischen Großherzog Friedrich fand (Kies, 2004 S. 416).
Geradezu provokativ musste in jenen Jahren, in denen der "Kulturkampf" voll entbrannt war, Stockers Eintreten für die Trennung von Kirche und Staat wirken. Wie elegant Stocker dieses, damals sehr heiße Eisen zu handhaben weiß, fasst Kies so zusammen:
"Stocker schließt sich in seiner Darstellung vordergründig der ultramontanen Forderung nach Freiheit der Kirche an. Tatsächlich weist sein Plädoyer aber genau in die dem Ultramontanismus entgegengesetzte Richtung. Durch die semantische Deckungsgleichheit beider Argumentationen macht Stocker den Vorkämpfern einer unabhängigen katholischen Kirche vor allem die Begriffe streitig. Stocker aber kommt es nicht auf die Freiheit der katholischen Kirche vom Staat, sondern auf die Freiheit in der katholischen Kirche an. Alle Befugnisse, die über Glaubensangelegenheiten hinausgehen, sollen der Kirche genommen werden: Sie müsse sich auf den inneren Menschen beschränken, denn alles andere seien bürgerliche Akte staatlicher Zuständigkeit" (Kies 2004, S. 415)

Hier ist es angebracht, einige Informationen über den "Kulturkampf" in den deutschen Staaten des 19. Jahrhunderts einzufügen.

 

 

Über den Kulturkampf in Baden und im Deutschen Reich
Angefangen hatte alles mit der Philosophie der Aufklärung und - in den Ländern der Habsburger Monarchie - mit den Reformen des Sohnes von Maria Theresia, dem Kaiser Joseph II. und seines Bischofsverwesers Ignaz von Wessenberg in Konstanz. Sehr verkürzt formuliert, waren den Kirchen und ihrer Repräsentanten wie Priestern und Ordensangehörigen der Allgemeinheit dienende Funktionen zugedacht. Joseph II. hatte darum bereits am Ausgang des achtzehnten Jahrhunderts damit begonnen, Klostergemeinschaften aufzuheben, die ausschließlich "kontemplativen" Zwecken dienten und nur die bestehen lassen, die Geistliche für Predigtdienste und den Schulunterricht oder andere nachweislich "nützliche" Aufgaben beschäftigten. Weitere Schritte auf diesen Wegen waren die Bestrebungen, Kirchen und Staat zu trennen bis hin zur Aufhebung der kirchlichen Schulaufsicht und damit der Zuständigkeit der Kirchen für die Erziehung und Bildung in einem Staat.
Innerhalb der katholischen Kirche erblickten die führenden Vertreter der katholischen Reformbewegung unter Wessenberg ihre Hauptaufgabe in einer qualitativ bedeutend zu verbessernden Priesterausbildung und in der allgemeinen Volksaufklärung. Und um die Vielzahl von Feiertagen zu verringern und an Aberglauben erinnernde religiöse Missbräuche abzustellen, die Gottesdienste hierfür nutzen zu können, mussten die Predigten in deutscher Sprache gehalten und der Unterricht in den Schulen verbessert werden.
Das von Reformern geprägte Priesterseminar in Meersburg sorgte dafür, dass mehr und mehr Priester, für die Umsetzung dieser Veränderungen in der seelsorgerischen Praxis ausgebildet wurden.
Im Großherzogtum Baden begegneten sich beide Bestrebungen und förderten sich gegenseitig:
Einmal ein Staat, der die Kirchen in seinen Dienst stellen und jedes Hindernis auf diesem Wege, wie die Orientierung der katholischen Geistlichkeit und Gläubigen an eine außerstaatlichen Instanz, wie dem Papst in Rom ausgeschaltet wissen wollte. Zum anderen vertrat eine moderne Strömung innerhalb dieser katholischen Kirche, Reformen, die ebenfalls eine größere Autonomie bis hin zur Loslösung von Rom anstrebte.

Den innerkirchlichen Reformatoren blies ein heftiger Wind entgegen. Nicht ohne Macht und Einfluss waren jene konservativ-katholischen Kreise, die jede von Rom gelockerte oder gar gelöste Entwicklung ablehnten. Und wenn man auf das Kirchenvolk selber schaut, so war auch diesen nicht recht, dass viele der kirchlichen Feiertage abgeschafft worden waren, dass sie ihre gewohnten Gottesdienstrituale verlieren sollten und dem Staat (also dem Großherzog) treu ergebene Pfarrer amtierten. Die Salpeterer waren Exponenten jener am althergebrachten festhaltenden Gläubigen.
Aber auch in den Staaten mit protestantischen, mit dem Staat eng verbundenen Kirchen, wollten die staatlichen Organe ihre Kulturhoheit ausdehnen und zum Beispiel das Schulwesen mit der Lehrerausbildung den Kirchen entziehen.
Während des ganzen neunzehnten Jahrhunderts war der Kampf um die "Kulturhoheit" der Staaten im Deutschen Bund und nach der Reichseinigung im ganzen Reich immer heftiger geworden. Vor allem unter Bismarcks Reichskanzlerschaft, als Priester nicht mehr predigen durften und sogar eingesperrt wurden, wenn sie auf die Unabhängigkeit der Religionsausübung beharrten und dem Staat das Recht absprachen, sich in ihre Angelegenheiten einzumischen, erreichte dieser Kampf zwischen Kirchen und Staat immer neue Höhepunkte.
Auf katholischer Seite blieb natürlich der Papst nicht neutral. Im Gegenteil: Papst Gregor XVI. ergriff immer wieder kräftig Partei und bemühte sich mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln die Positionen der Kirche und vor allem seinen eigenen Einfluss auf den Klerus zu erhalten (vgl. u. a. Lauer , S. 144 ff). Die jeweiligen Abkommen zwischen den evangelischen und katholischen Kirchen einerseits und den Regierungen in den Einzelstaaten und dem Reich andererseits sorgten gegen Ende des streitbaren Jahrhunderts für Kompromisse. Es waren die Weimarer Republik und die Entwicklungen bis in unsere Zeit hinein, die für eine konsequente Trennung von Staat und Kirche sorgten bis hin zu dem gegenwärtigen Zustand, in dem zwar die Zuständigkeiten von Religionsgemeinschaften und die Freiheit von Religionsausübung durch das Grundgesetz geregelt sind, aber auch die Kulturhoheit der Länder, vor allem die über das Erziehungs- und Bildungswesen, festgeschrieben ist.

In diesem Zusammenhang möchte ich darauf aufmerksam machen, dass die Vermischung von staatlichen und religiösen Selbstverständnissen, wie wir sie in unseren Tagen zum Beispiel in Persien (Iranische Republik) erleben können, bei uns bis in das neunzehnte Jahrhundert - besonders in den protestantischen deutschen Staaten - selbstverständlich war. Die Emanzipationsbewegung aus der Bevormundung der Religionsgemeinschaften erforderte - ich denke hier besonders an die deutsche Volksschullehrerschaft - viel Mut und Stehvermögen. Wenn viele Bürgerinnen und Bürger mit persönlicher Freiheit auch die Entscheidung über ihre persönlichen Glaubensvorstellungen oder Zugehörigkeit bzw. Nichtzugehörigkeit zu einer Weltanschauungsgruppe wie den Kirchen, verstehen, dann ist diese Liberalität noch relativ neu in unserer Geschichte und, wie wir es am Beispiel fundamentalistischer Strömungen sehen, stets gefährdet.

 

 

Zurück in das neunzehnte Jahrhundert und zu Stocker und Rolfus:
Den liberal und modern denkenden Beamten und Priestern in Baden wie in allen deutschen Staaten, waren also die Autonomie und die Macht der Kirchen suspekt. Auch im Großherzogtum Baden, wurde versucht, die "ultramontanen" katholischen Priesterzurückzudrängen und ihre Zuständigkeit zum Beispiel in Fragen zu Erziehung und Bildung (Schulwesen) und Familienrecht (Eheschließung zu beschneiden.

Im Großherzogtum Baden kamen beiden kulturpolitischen Strömungen, den Reformern einerseits und den "Ultramontanen" andererseits, die Salpetererunruhen auf dem Schwarzwald in den Amtsbezirken Säckingen und Waldshut gerade recht. Sowohl in den Verfassungsorganen in Karlsruhe als auch vor Ort wiesen die Gegner und die Verfechter von liberalen Positionen auf die Salpeterer, wenn sie ihre Argumente vortrugen. Tobias Kies hat den Schlagabtausch mit den Salpetererargumenten in seiner Arbeit nachgezeichnet (Kies, 2004, S, 418 ff).
"Der Kirche soll keine andere Macht zukommen, als Anregung, Förderung, freier Austausch der religiösen Meinung. Soll sie fruchtbringend wirken, so muss sie die Herzen befriedigen, den innern Menschen ergreifen und die Besserung von Innen heraus bewirken. Zu dieser segensreichen Stellung muss der Staat ihr verhelfen….." schrieb Franz August Stocker.
Er sieht die Salpeterer des neunzehnten Jahrhunderts als "Kämpfer für Glaubens- und Gewissensfreiheit" (aus seinem Buch: Die Salpeterer. Waldshut 1892). Er zieht insofern eine Parallele dieses Kampfes zu den Salpeterern des achtzehnten Jahrhunderts, als diese ebenso hartnäckig für ihre politische Freiheit eintraten, wie die Salpeterer seiner Gegenwart für "Glaubens- und Gewissensfreiheit" eintreten würden. Franz August Stocker stellte sich damit in die Tradition der Reformen Wessenbergs und knüpft an die Positionen Meyers und Heinrich Schreibers an.


Ganz anders deutete der Pfarrer Karl Rolfus in seiner Schrift "Die Salpetrer. Geschichts- und Lebensbilder aus dem Hauensteinischen.." Mainz 1873 die Anliegen der eigensinnigen Vertreter dieser Gruppe. Er sieht sie als Opfer. Für ihn war es ein pflichtvergessener, von der katholischen Kirche und dem Papst abgefallener Klerus, der gläubige Katholiken in eine derartige Widersetzlichkeit gegen Amtskirche und Staat hineingetrieben hatte.
Karl Rolfus war ein entschiedener Verfechter eines religiös geprägten Antiliberalismus und wird von Tobias Kies als ein "fundamentalistischer Fanatiker" gesehen (bei Kies 2004, S. 424, Anm. 82). Er verfocht energisch die Zuständigkeit des Papstes, über alle kirchlichen Angelegenheiten absolute Autonomie zu besitzen und der Priester und Laien die bedingungslose Gehorsam gegenüber dem Papst und der von ihm berufenen Geistlichen.
In seinem Vorwort (Rolfus 1873, S. VI) schrieb er:
"Das Schriftchen ist und soll keine Tendenzschrift sein" und verkündet am Ende seine "Moral…wir Katholiken (werden) nie in die Empörung gegen die gesetzliche weltliche Regierung oder gar in die Trennung von unserem Bischof unsere Rechte wahren oder erringen können. Verharren wir deshalb stets auf dem gesetzlichen Wege… Seid der Obrigkeit gehorsam!" (Rolfus 1873, S, 159 f)
Karl Rolfus Büchlein war zwar im kulturpolitischen Dialog kein Bestseller. Er legte aber mit seinem Gehorsamsgebot, das durchaus mit dem Verständnis protestantischer Kirchenführung über die Rolle des Gläubigen als Staatsbürger übereinstimmte, Zeugnis ab für jene Gehorsamsidiologien, die mitverantwortlich, für die deutschen Katastrophen im 20. Jahrhundert waren.

Auch der Papst hielt an dem Gebot des bedingungslosen Gehorsams fest und exkommunizierte im Verlaufe des Kulturkampfes alle jene Priester auf allen Hierarchie - Ebenen, die seine Autorität leugneten.
Karl Rolfus war also in Baden einer der herausragendsten Vertreter des ultramontanen Katholizismus. Bereits während seines Vikariats in Niederwihl (Amt Säckingen), das er als Sechsundzwanzigjähriger seit 1845 innehatte, praktizierte er traditionalistische Frömmigkeitsformen. Seine reformerischen Amtsbrüder aus dem Priesterseminar in Meersburg meinten sogar, dass er den Aberglauben fördere. Wenn Rolfus in dieser Beziehung eher auf der Seite der Salpeterer stand und sie in seiner eigenen Praxis von Exorzismen, Wallfahrten und Exerzitien sogar noch übertraf, vermochte er allerdings auf die noch praktizierenden Salpeterer keinen Einfluss zu gewinnen. Der Höhepunkt der Salpetererwiderstände lag zu diesem Zeitpunkt bereits zehn Jahre und mehr zurück. Die Salpeterer hatten sich längst ganz von der Amtskirche zurückgezogen. Sie glaubten keinem Priester mehr.
Immerhin erreichte Karl Rolfus durch sein Wirken, dass sich die Anhänger der "Salpeterer-Sekte" nicht weiter vermehrten, weil Rolfus und seine Gesinnungsgenossen genügend Alternativen bereithielten (vgl. dazu: Irmtraud Götz von Olenhusen 1990 und 1995).
Niederwihl musste er verlassen und in die Schweiz nach Steinenberg flüchten, schrieb der Verfasser einer biographischen Notiz über Karl Rolfus (Heidelberg 1935, S. 152), "weil er sich "den Hass der Republikaner zugezogen hatte". Dort gründete er eine klösterliche Niederlassung von Schwestern, die aber schon nach wenigen Monaten nach Otmarsheim (Elsass) übersiedelte.

Karl Rolfus gilt heute als ein Wohltäter. Er gründete 1879, also mit sechzig Jahren, in Herten (Baden) das "St. Josephshaus", in der mehrfach behinderte Menschen von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter betreut werden. Diese große Behinderteneinrichtung betreibt heute eine eigene Schule, an der Heilerziehungspfleger ausgebildet werden, einen großen ökologisch produzierenden landwirtschaftlichen Betrieb und zahlreiche Werkstätten für Behinderte. Karl Rolfus wird dort mit großer Verehrung gedacht.
In einem im Internet veröffentlichten Vortrag von Professor Dr. Georg Kremer, dem Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes heißt es u. a. über das Wirken des Pfarrer Rolfus in Herten

"… Mutter Maria Theresia Scherer gab den Anstoß zur Gründung eines Heims für behinderte Menschen bei einem Besuch beim Ortspfarrer von Herten, Karl Rolfus, und sie fasste wenige Wochen später nochmals beherzt nach, nachdem dieser noch keine Schritte unternommen hatte, die Gründung einer Anstalt einzuleiten. Aber ab diesem Zeitpunkt widmete Pfarrer Rolfus dem Aufbau des St. Josefshauses seine ganze Lebensenergie…"
Rolfus gab 1894 seine Pfarrstelle auf, siedelte selbst in die Anstalt um, wo er am 7. März 1907 verstarb.

 

 

Gemeinsam ist beiden Autoren, dass sie über die Salpeterer, vor allem die des neunzehnten Jahrhunderts, geschrieben haben und einig waren sie sich auch in der Bewertung der Wurzeln der Widerstände im Hauensteinischen. Es war für sie der Freiheits- und Unabhängigkeitswille einer Bauernschaft, die auf eine Jahrhunderte alte Selbstverwaltungstradition zurückblicken konnte. Die Salpetererunruhen des achtzehnten Jahrhunderts wurden von ihnen in einer Weise überhöht und stilisiert, die mit den historischen Fakten nicht übereinstimmt. Wer die in den Archiven liegenden Dokumente studiert, wird dort die kraftvollen Helden - wie zum Beispiel den Salpeterer-Hans - vermissen. Weder Rolfus noch Stocker aber haben bei diesem Thema in den Archiven nachgeschaut. Sie waren offenbar auch nicht an historischen Fakten interessiert. Insofern haben beide keinen Beitrag zur Geschichte der Salpetererbewegungen selbst geleistet. Sie stützten sich auf die Darstellungen von Lukas Meyer und Heinrich Schreiber und schilderten und bewerteten die Salpeterer ihrer Tage vor dem Hintergrund ihrer eigenen kulturpolitischen Überzeugungen und Ziele.
Damit flankierten sie mit ihren Schriften die Argumentationen der jeweiligen Parteien in den Parlamenten. Im Deutschen Reichstag waren das nach 1871 die Nationalliberalen und Sozialisten auf der einen und die Konservativen und die katholische Centrumspartei auf der anderen Seite.
Die katholische Kirche in Deutschland setzte sich am Ende mit ihrem Streben nach Unabhängigkeit von staatlicher Bevormundung und der Bindung an den päpstlichen Stuhl durch.

 

Literatur:

Badische Biographien. IV. Teil 1901 - 1910
Im Auftrage der Badischen Historischen Kommission herausgegeben von A. Krieger und K. Obser. Heidelberg 1935

Ebner Jakob: Geschichte der Pfarrei Niederwih

Kies, Tobias: Verweigerte Moderne? Zur Geschichte der "Salpeterer" im 19. Jahrhundert. Konstanz 2004

Kißling, Johannes B.: Geschichte des Kulturkampfes im Deutschen Reiche. Band 1 bis 3, Freiburg 1911 - 1916

Lauer, H Geschichte der katholischen Kirche im Großherzogtum Baden. Freiburg 1908

Logner, Ignaz v.: Beiträge zur Geschichte der oberrheinischen Kirchenprovinz. Tübingen 1883

Maas, Heinrich: Geschichte der katholischen Kirche im Großherzogtum Baden. Freiburg 1891

Olenhusen, Irmtraud Götz von: Fundamentalistische Bewegungen im Umkreis der Revolution von 1848/49 - Zur Vorgeschichte des badischen Kulturkampfes. In: Dies. (Hrsg.): Wunderbare Erscheinungen. Frauen und katholische Frömmigkeit im 19. und 20. Jahrhundert. Paderborn 1995, S. 131 - 170.

Diess.: Stimmen aus dem Jenseits. Katholische Priester der Erzdiözese Freiburg als Exorzisten, Wunderheiler und Propheten zwischen 1838 und 1854. In: Albrecht Götz von Ohlenhusen (Hrsg.): Wege und Abwege. Beiträge zur europäischen Geistesgeschichte der Neuzeit. Festsschrift für Ellic Howe zum 20. September 1990. Freiburg 1990, S. 91 - 113.

Rolfus, Carl: Die Salpeterer. Mainz 1873

Rumpf, Joachim: Die Salpeterer des neunzehnten Jahrhunderts. In: Badische Heimat Nr. 3 / 1977, S. 377 - 389

Stocker, Franz August: Die Salpeterer. Historische Erzählung aus dem südöstlichen Schwarzwalde. Waldshut

Stocker, Franz August: Die Thäler der Wehra und Alb im badischen Schwarzwald und die Salpeterer. In: Aus aller Welttheilen, (1873) Band IV, S. 310 - 315

Zur Auswahl weiterer Themen und Seiten zurück zu den Inhaltsangaben
Zurück zur Einführung Monographien
Zurück zur "Einführung Schriften"
Zur Rezeptionsgeschichte