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Schriften über die Salpeterer im Hotzenwald


Informationen über Heinrich Hansjakob
und seine Schrift
„Die Salpeterer
eine politisch-religiöse Sekte auf dem südöstlichen Schwarzwald"

 
Jakob

 

Heinrich Hansjakob war katholischer Pfarrer und Volksschriftsteller.
Er wurde am 19. August 1837 in Haslach/Kinzigtal geboren und starb dort am 23. Juni 1916.

Hansjakob war der Sohn des Bäckers und Gastwirts Philipp Hansjakob und Ehefrau Cäcilie geb. Kaltenbach,
besuchte 1852-59 das Lyzeum in Rastatt und studierte anschließend 1859-63 in Freiburg Theologie und Philosophie,
wobei ihn besonders der ihm wesensverwandte Pastoraltheologe und Schriftsteller Alban Stolz nachhaltig beeinflusste.
1863 erhielt er nach Absolvierung des Priesterseminars St. Peter die Priesterweihe und promovierte 1865 in Tübingen. Von 1864-65 wirkte Hansjakob zunächst als Gymnasiallehrer in Donaueschingen, ab 1866 als Leiter der Höheren Bürgerschule in Waldshut.

Staatsfeindliche Äußerungen während der Zeit des Kulturkampfes führten etwas mehr als zwei Jahre später zu seiner Entlassung aus dem Schuldienst und einer vierwöchigen Haftstrafe in der Festung Rastatt.
1869-83 war H. Pfarrer der Gemeinde Hagnau am Bodensee, wo er 1881 den ersten badischen Winzerverein gründete. In diese Zeit fallen auch die ersten seiner zahlreichen Reisen in das europäische Ausland.
Von 1871-81 vertrat Hansjakob als Abgeordneter der "Katholischen Volkspartei" im badischen Landtag die Interessen der katholischen Kirche im Großherzogtum Baden. Seine Ansichten über eine Aussöhnung zwischen Staat und Kirche im Kulturkampf brachten ihm 1878 schwere Vorwürfe der katholischen Rechten ein und führten zu seiner Trennung von der "Katholischen Volkspartei". 1884 trat H. die Pfarrstelle an der St. Martinskirche in Freiburg i. Br. an.
Hansjakob gehörte zu den Gründern des "Badischen Volkstrachtenvereins" und war Initiator des Trachtenfestes in Freiburg. Den ihm vom badischen Großherzog aufgrund seiner diesbezüglichen Verdienste 1899 verliehenen "Zähringer Löwenorden" lehnte Hansjakob mit Verweis auf seine demokratische Gesinnung ab.
Im Jahr 1897 bezog er eine Zweitwohnung in der Freiburger "Kartaus". Aufgrund eines Streites mit dem Freiburger Ordinariat und Oberstiftungsrat um finanzielle Dinge, erwog Hansjakob 1901 kurzzeitig seinen Rücktritt vom Pfarrdienst. Erneute Differenzen mit seinen kirchlichen Vorgesetzten provozierte Hansjakob in den Jahren 1911/12, als er sich sowohl gegenüber dem Antimodernisteneid wie auch der päpstlichen Unfehlbarkeit ablehnend äußerte.
Nach seiner Pensionierung 1913 lebte er bis zu seinem Tod am 23. Juni 1916 in dem von ihm erbauten "Freihof" in seiner Heimatstadt Haslach.

Vgl. dazu u. a.:
Band XXIII (2004) Spalten 611-617 Autor: Joachim Faller

Eine ausführliche Biographie erschien 2000 im Hansjakob-Verlag der Stadt Haslach: Manfred Hildenbrand: Heinrich Hans Jakob - der Rebell im Priesterrock".

Stand der Bearbeitung: August 2004

Aus: Ausgewählte Erzählungen Bd. 1: Waldleute. Stuttgart o. J., S. 31
"Kultur und Fortschritt haben in unserer Zeit die Lehre gegeben, dass nur das Stehlen sich im großen rentiere, Geld und Ehre bringe, im kleinen aber scharf gestraft werde und zu wenig abwerfe"

 

 

 

 

Die Salpeterer

Das kleine Heftchen mit dem Titel "Die Salpeterer", das Joseph Ruch als "Erstlingsprobe seiner Schriftstellerei" kennzeichnete (Ruch 1956/66, S. 103) hat nur 32 Seiten.
Ich beginne mit diesen Hinweisen, da angesichts dieses Umfangs und noch geringer Erfahrung als schreibender Volkskundler verständlich ist, dass Heinrich Hansjakobs Darstellungen der Salpeterergeschichte Lücken haben muss. Das um so mehr, als er die Salpetererunruhen, die er als "Aufstände" und "Kriege" bezeichnet, auf nur 13 Seiten zusammenrafft. Den größeren Anteil widmet er den "religiösen Salpeterern", mit denen er selbst in seiner Eigenschaft als Seelsorger zu tun hatte. Dies sei, so schreibt er im Vorwort, der "Hauptzweck des Schriftchens". Hans Jakobs Darstellungen der Ereignisse aus dem achtzehnten Jahrhundert waren aber auch geeignet, den interessierten Leserinnen und Lesern eine knappe Information über die Anliegen, einige wenige Hauptakteure und den Verlauf der Salpetererunruhen zu geben. Hansjakobs Quelle war das Buch von Lucas Meyer, hrsg. Von Heinrich Schreiber aus dem Jahre 1837. Insofern hatte er nichts Neues mitzuteilen.
Ein neuer, bis heute auch nicht weiter verfolgter Hintergrund von Bewegungen gegen Hörigkeiten und für "unveräußerliche, rein menschliche Freiheitsbedürfnisse gegen alle und jede Hörigkeit" (S. 3) deckt Hansjakob mit dem Verweis auf den "Sachsenspiegel" auf. "Immerhin" folgert Hansjakob, "mag dieser natürliche Protest, wie wir ihn im Sachsenspiegel finden, im konkreten Falle den Salpeterern zu einer Entschuldigung dienen" (S.3).

Ich halte diesen Bezug für bemerkenswert. Es hat sich zwar meines Wissens keiner der Salpetereranführer auf dieses älteste deutsche Rechtsbuch berufen, auch nicht auf den "Schwabenspiegel", der im Mittelalter als Übertragung des Sachsenspiegels im oberdeutschen Raum Geltung erhielt. Doch der ständige Verweis auf die "alten Rechte", deren Quellen nicht genannt wurden (oder werden konnten, weil das Wissen bei den Bauern verloren gegangen war), lässt vermuten, dass jenes "unveräußerliche, rein menschliche Freiheitsbedürfnis gegen alle und jede Hörigkeit" im kollektiven Bewusstsein verankert war und sich
in dem Ausmaß neu bzw. wieder artikulierte, in dem sich

1. einmal jüngere Rechtsverhältnisse wie Lehenspflichten, Abgaben u. ä. durch die vorangegangenen und Jahrzehnte währenden Kriegswirren gelockert hatten und nicht fortgeschrieben worden waren und
2. in dem zum anderen der politische und ökonomische Druck von "oben", hier von Seiten des Klosters St. Blasien zunahm, als im Dogerner Rezess eben die gelockerten Rechts- bzw. Abhängigkeitsverhältnisse erneut kodifiziert wurden.

Immerhin lag der Bauernkrieg erst zweihundert Jahre zurück. Und der Sachsenspiegel hatte noch immer Geltung. In Thüringen und Anhalt immerhin bis in das Jahr 1900.


Die Salpeterer des achtzehnten Jahrhunderts stellt Heinrich Hansjakob keineswegs als "positive Helden" dar. Obwohl er selbst in seinem späteren Leben einen sehr eigenen und harten Kopf besaß, auf persönliche Unabhängigkeit sehr viel Wert legte und in seinen Rollen als Priester, Lehrer und Landtagsabgeordneter so offen, bissig und derb sein konnte, dass er deswegen hat sogar eine Gefängnisstrafe verbüßt, schien er zum Zeitpunkt dieser Niederschrift noch nicht bereit zu sein, bäuerlichen Widerstand zu tolerieren. Hansjakob verfasste seine Salpeterergeschichte in den Waldshuter Jahren. Als er "Präceptor" am dortigen Gymnasium wurde, war er erst 29 Jahre alt und stand noch ganz am Anfang seiner Laufbahn. Dennoch blieb er auch späterhin merkwürdig gespalten: für sich selbst beziehungsweise seine Überzeugungen als Priester, der für eine von äußeren (staatlichen) Einflüssen unabhängige Kirche eintrat und außergewöhnlich heftig für diese Überzeugung gegen alle stritt, die nach seiner Überzeugung die Unabhängigkeit der Kirchen einschränken wollten. Und andererseits bestritt er im Falle der Salpeterer diesen das Recht, innerhalb des Katholizismus eine eigene und gegen die Amtskkirche gerichtete einge Interpretation von gelebtem Glauben.

Seine Gegner fand er nicht nur in Justiz und Politik sondern auch bei seinen Kirchenoberen. Da wundert es uns nicht, dass er heute als"Rebell im Priesterrock" bezeichnet wird (Hermann Althaus in der "Badischen Heimat", Nr 1 2004, S. 136). Er stand mit seiner Widerständigkeit, wie ich meine, in näherer geistiger Verwandschaft mit den Motiven der politischen und religiösen Salpeterer, als er selbst es in seiner Waldshuter Zeit erkannte. Sein oppositionelles Verhalten bildete sich auch erst in seinen Lahrer Jahren voll aus.

 


Zur Persönlichkeit

Ebenso leidenschaftlich war seine Parteinahme für das "einfache", urwüchsige alemannische Volk und seiner Lebensweise und Kultur. Besonders in seinem reichen Schrifttum kam das zum Ausdruck. Neben Johann Peter Hebel, Gottfried Keller, Jeremias Gotthelf gehört er mit seinen volkstümlichen Erzählungen zu jenen, die das Leben in den Landstädten und Dörfern ihrer Zeit realistisch schilderten. Zugleich trat er unmissverständlich gegen die damals extremen Formen der Ausbeutung (vor allem Kinderarbeit) an und prangerte die Profitgier von Unternehmern öffentlich an.
Ein Verständnis für die, wie wir heute sagen, "außerparlamentarischen" Widerstände aber lässt sich nicht erkennen. In den Jahrzehnten des preußisch-deutschen Kaiserreichs bildete sich ja überall die Arbeiterbewegung heraus, für die es zur Durchsetzung ihrer wirtschaftlichen und ökonomischen Ziele sicher hilfreich gewesen wäre, Männer wie Hansjakob und damit die "Deutsche Volkspartei", als deren Mitglied er seine Wähler aus dem Bodenseeraum im Landtag vertrat, auf ihrer Seite zu haben. Doch die Sozialdemokratie war eben damals von den christlichen Parteien als deren natürlicher Gegner betrachtet worden. Mehr noch als die sozialdemokratische Arbeiterbewegung hasste Hansjakob die Liberalen. Und so hatte dieser streitbare Abgeordnete mit der außergewöhnlichen Popularität, die er durch seine Bücher nach und nach erwarb, eine breite Öffentlichkeit erreicht. Viele Freunde hatte sich der gesellige Mann erworben aber auch zahlreiche Feinde geschaffen. Der Pazifist Hansjakob, der Kunstkenner und Förderer der Brauchtumspflege war eben auch, wie Manfred Hildenbrand beschreibt, "ein kritischer Chronist seiner Zeit mit böser Haslacher Zunge". (Hermann Althaus in der "Badischen Heimat", Nr 1 2004, S. 136).
Glücklich und zufrieden freilich war er nicht geworden.

Und damit sei auf die persönlich-private Seite seiner Persönlichkeit gewiesen. Schon als Kind, so beschreibt er es selbst, habe man ihm die Liebe zum Bier eingepflanzt. Er wurde in der Tat ein großer Trinker vor dem Herrn. Auch dies, seinen reichlichen Bier- und Weinkonsum gab er freimütig zu. Wie ihn überhaupt diese Offenheit auszeichnete, mit der er sich nicht scheute, seine persönlichen Unzulänglichkeiten öffentlich zu bekennen. Das unterschied ihn recht auffallend von seinen Politikerkollegen; und wenn wir in die Gegenwart schauen, in der Abgeordnete und sogar Minister, die Alkoholiker sind oder ganz offensichtlich an anderen seelischen Erkrankungen leiden oder Probleme mit der Wahrheit haben, dann wünschten wir uns die herzhafte und nicht selten schmerzhafte Freimütigkeit eines Hansjakob.
Mit den Jahren aber kam noch die Einsamkeit hinzu. Vor allem nach dem der erste Weltkrieg ausgebrochen war und seine Umwelt andere Sorgen und die Politik andere Themen hatte, wurde es sehr still um ihn. Sein durch die hohen Auflagen seiner Schriften erworbener Reichtum ermöglichte ihm zwar einen materiell sorgenfreien Lebensabend. Doch die durch das selbst gewählte Schicksal erzwungene Junggesellenschaft, so vermuten seine Biographen, bedrückte ihn. Diese Einschätzung erscheint mir als sehr zurückhaltend formuliert. Immerhin hatte er seine Rolle als katholischer Priester selbst durch Vaterschaften erschwert. Eine zölibatäre Lebensweise vermochte er nicht durchzuhalten. Drei illegitime Söhne von zwei verschiedenen Frauen waren die Folge, die durch eine damit verbundene finanzielle Erpressung nicht hat "unter der Decke" gehalten werden können.
Die starken Gemütsschwankungen versuchte er durch den Einsatz hoher Dosen von Psychopharmaka in den Griff zu kriegen

Wenn ein so entschiedener Moralist im politischen Feld und Konservativer in Angelegenheiten überlieferter kirchlicher Rituale und Gebote selbst nicht die Kraft aufbrachte, das Gelübde der Keuschheit konsequent zu leben, dann mussten diese Widersprüche zu unerträglichen seelischen Konflikten führen. Hansjakob besaß - ebenso wenig wie viele seiner Amtskollegen bis in unsere Tage hinein - Mut und Durchsetzungsvermögen genug, um offen und hartnäckig für die Abschaffung eines ebenso unsinnigen wie der menschlichen Natur entgegenstehenden Gebots, einzutreten. Denn dass das Gebot von sexueller Enthaltsamkeit und Ehelosigkeit unnatürlich ist, das hat er durch sein Leben selbst nachgewiesen.
Sein Gott hat ihm, dem sündigen Sterblichen, sicher Vergebung gewährt. Und sicher vergibt Gott auch der katholischen Kirche und ihren Rahmenbedingungen für das Priesteramt ihre Sünde wider die Natur, die Menschenwürde und die Gleichwertigkeit von Frau und Mann.


 

 

Der Schriftsteller

Bearbeitete Ausschnitte aus einer Analyse von Joachim Faller

Aus: BBKL Band XXIII 2004, Spalten 611 - 617
Bearbeitung vom 5. Juli 2004
Traugott Bautz Verlag / www.bautz.de/bbkl


Heinrich Hansjakobs schriftstellerisches Werk umfasst neben 74 Büchern zahlreiche Artikel in Zeitungen und Zeitschriften. Fast durchgehend sind seine Schriften autobiographisch geprägt. Erinnerungen an vergangene Begebenheiten und seine darin eingefügten persönlichen, oft moralisierenden Ansichten über die gegenwärtigen Zeitläufe, bilden das Gerüst seiner Erzählungen, Tagebücher und Reisebeschreibungen. Daher bieten sie nicht nur eine unerschöpfliche Quelle an Details der damaligen bäuerlichen und kleinbürgerlichen Alltagsgeschichte, sondern auch Einblick in die kulturkritische und häufig unkonventionelle Weltsicht ihres Verfassers. Gerade darin liegt ihr Reiz und wohl auch ihr Erfolg begründet. Vor allem Hansjakobs Beschreibungen des ländlichen Brauchtums, der Volksfrömmigkeit, der Alltags- und Arbeitswelt sowie die plastische Beschreibung der Charaktere bilden einen einmaligen Fundus für die Rekonstruktion der damaligen Zustände in Baden und im Reich. Dabei übte Hansjakob häufig heftige Kritik an der Ausbeutung der unteren Schichten durch die städtischen kapitalistischen "Mastbürger", welche ihren Reichtum auf Kosten der armen Unterschicht mehrten.
Mit dieser Kritik gingen allerdings auch ausgeprägte antisemitische Ausfälle gegenüber wohlhabenden Juden einher.
Hansjakob warnte bereits damals vor der zunehmenden Umweltzerstörung und Vernichtung der Artenvielfalt seiner Heimat um des finanziellen Profits willen. Seine durch die Revolution 1848/49 erweckten freiheitlichen Ansichten und seine Abneigung gegen jegliche Art der
Bevormundung brachten ihn mehrfach in Konflikt sowohl mit den Staatsbehörden wie
auch mit seinen kirchlichen Vorgesetzten. Gegen letztere verteidigte er die Gewissensfreiheit gegenüber der "geistigen Folter" des Gewissenszwangs.
Ebenso waren ihm der Militarismus und übersteigerte Patriotismus seiner Zeit ein Ärgernis, welches er leidenschaftlich bekämpfte. Die Ablehnung des mit seiner erklärt demokratischen Gesinnung unvereinbaren monarchistischen Obrigkeitsstaats brachte Hansjakob wiederholt die Kritik der nationalliberalen Presse und Disziplinarmaßnahmen der Staatsbehörden ein.

Auch als Historiker war H. tätig.
In seiner Dissertation behandelte er das Thema "Die Grafen von Freiburg i. B. im Kampfe mit ihrer Stadt". Darüber hinaus veröffentlichte er Untersuchungen über die rebellischen Salpeterer im Schwarzwald, den Waldshuter Krieg von 1468 sowie über Heriman den Lahmen von der Insel Reichenau. In seine Freiburger Zeit fallen die drei Abhandlungen über die Geschichte von Kloster und Pfarrei St. Martin in Freiburg, dessen ehemaligen Mönch Berthold Schwarz, den angeblichen Erfinder des Schießpulvers sowie über die Sautier-Reibelt-Merian'sche Stiftung. -

Obwohl Hansjakob in jungen Jahren das Theologiestudium nach eigener Aussage mehr aus Eigensinn denn aus innerer Überzeugung begonnen hatte und lange von Zweifeln über seine priesterliche Berufung geplagt war, entwickelte er sich in der Folgezeit zu einem entschiedenen Vorkämpfer für die katholische Lehre und gegen den religiösen Indifferentismus. Hansjakobs Frömmigkeit war konservativ geprägt, traditionelle Formen religiösen Brauchtums schätzte er hoch und beklagte immer wieder deren Niedergang.
Große Verbreitung fanden seine gesammelten Predigten welche elf Bände umfassen.

Hansjakobs Werk erfreute sich auch nach seinem Tod unverminderter Beliebtheit, so dass immer wieder Neuauflagen und Nachdrucke produziert wurden. Der Grund hierfür dürfte nicht zuletzt in einer unveränderten Sehnsucht nach einer vergangenen, vermeintlich heilen Welt liegen, wie sie H. in seinen kultur- und fortschrittskritischen, häufig auch romantisierenden Schriften anschaulich aufleben ließ. So blieb Hansjakobs Werk aufgrund seiner bodenständigen und retrospektiven Erzählweise bis heute unvermindert aktuell.

Literatur:
Joseph Ruch: Hansjakob in Waldshut. In: Heimat am Hochrhein. Schriftenreihe des Landkreises Waldshut 2/1965/66, S. 97 - 108
Peter Schäfer, Heinrich Hansjakob Bibliographie, Freiburg 2002.
Hans-Josef Wollasch: Heinrich Hansjakob und Benedikt Kreutz. In: Ekkhart 1975, S. 91 - 104. Heinrich Auer und Heinrich Hansjakob. In: Ekkhart 1985, S. 43 - 59. Hildenbrand, Manfred: Rebell im Priesterrock. Haslach i. Kinzigtal 3/2003

 

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